Shankara – die zweite Phase hat begonnen

Am 12. Januar war der lang ersehnte, große Moment endlich gekommen: Sarla durfte den Kaufvertrag für Shankara unterzeichnen. Bis zum letzen Moment gab es Überraschungen. Z.B. musste der eigentliche Termin am 10.Januar plötzlich noch einmal verschoben werden, weil die Eindeutigkeit der Besitzverhältnisse nicht vollständig klar waren. Wunderbarerweise gab es nur 2 Tage später einen neuen Termin, als eine übersehene kleine Steuerschuld (13€) des Verkäufers fast wieder den Abschluss vereitelt hätte. Denn in Portugal  muss vor einem Hausverkauf jegliche Steuerschuld bezahlt sein. Aber auch das konnte zügig gelöst werden und die Unterschrift und das dazugehörige Prozedere wurden erfolgreich zu einem guten Ende gebracht. Jetzt hatte Sarla alle Schlüssel für Shankara. 

 Als nächstes folgten intensive Putz – und mancherlei Instandsetzungsmaßnahmen. Das Haus hatte bald zwei Jahre leer gestanden, und fast jeder, der Haus und Hof sein eigen nennt, weiß: manche Dinge gehen kaputt, weil sie übermäßig benutzt werden, andere gehen allerdings kaputt, wenn sie nicht benutzt werden! So fand Sarla im Haus auch einiges vor, was einer dringenden Zuwendung bedurfte. Kurzerhand zog sie wenige Tage später nur mit einer Matratze ein und schlief von nun an im leeren Haus auf dem Fußboden. Seither wurde an vielen Stellen geputzt, gewerkelt, in Ordnung gebracht, wiederhergestellt und das Haus Schritt für Schritt bewohnbar gemacht. Inzwischen gibt es Vorhänge, einige Möbel und Teppiche, Teller, Tassen, Gläser, Besteck, Töpfe und Pfannen, und einen gut funktionierenden Küchenbereich. Auch eine halbwegs funktionierende Internetleitung über LTE-Mobllfunkantennen ermöglicht die tägliche Gebetsübertragung.

Man könnte sagen, Phase zwei hat die Überschrift: Sarla bereitet den Ort. Das gröbste ist inzwischen geschafft, aber das reicht so noch nicht. Es gibt weitere Arbeiten, die dringend angegangen werden müssen um die Substanz des Hauses  zu bewahren. Dafür wird Hilfe und Unterstützung benötigt. Im folgenden werden einige der umfangreicheren Aufgaben genannt. Sarla freut sich über Menschen, die bereit sind, so etwas wie eine Patenschaft für eines dieser Themen zu übernehmen  oder sich an einer Gemeinschafts-Patenschaft zu beteiligen. Vielleicht magst du schauen, ob dich das eine oder andere Thema anspricht und du Lust hast, einen Beitrag einzubringen.

Patenschaft – Instandsetzung und Neugestaltung des Gartens

In Portugal ist es üblich, dass freistehende Häuser insbesondere in ländlichen Gegenden mit einer hauseigenen Abwasserkläranlage ausgestattet sind. Dabei wird Abwasser durch einen oder mehrere Tanks und Filteranlagen geleitet und versickert am Ende auf dem Grundstück. Oder das geklärte Wasser kann zur Bewässerung der Pflanzen genutzt werden. So ist es auch in Shankara. Allerdings stellte sich heraus, dass die bestehende  Bio-Kläranlage nicht mehr funktionstüchtig war, weil sie rund zwei Jahre lang nicht mehr benutzt wurde und Wurzeln die Rohrleitungen und Tanks beschädigt hatten. Die Anlage musste vollständig erneuert werden.

Das bedeutete Baggerarbeiten auf dem Gelände, das Entfernen der alten Tanks und Rohrleitungen und das Verlegen einer neuen Anlage. Und das bedeutete auch, dass die ehemalige Grünanlage mit ihren Zitruspflanzen und Olivenbäumen nunmehr aussieht wie ein Kartoffelacker. Durch den Erdaushub sind verschiedene Höhenniveaus entstanden, die jetzt begradigt werden müssen, zudem dürfen neue Bepflanzungen angelegt werden. Das ist ein größeres Projekt und ohne fremde Hilfe nicht zu schaffen. Wenn du dich angesprochen fühlst, einen Beitrag zur Gartenneugestaltung zu leisten, dann wäre das sehr willkommen!

Kostenbeitrag: 1500 Euro

Patenschaft –  Holzvorbau Hauseingang

Der Eingangsbereich von Shankara, der wie eine Terrasse mit weißen Fließen gestaltet ist, wird von einer Konstruktion von weißen Holzbalken überwölbt, die so angebracht sind, dass sie wie frei schwebend wirken. 

Leider wurden sie nicht ausreichend gegen Regen und Nässe geschützt und sind nun an einigen Verankerungsstellen in der Hauswand massiv abgefault.  Die ganze Konstruktion senkt sich bereits ab, sie musste provisorisch abgestützt werden, um massive Schäden an der Außenwand zu verhindern. Fachleute sagen, hier hilft nur noch komplette Erneuerung. Holzbalken sind inzwischen teuer geworden. Eine Woche Arbeitszeit mit mehreren Männern wird benötigt, da kommen mehrere 1000 € Kosten zusammen. Auch hier wird Hilfe gebraucht. 

Kostenaufwand : 3800 Euro

Patenschaft – Flachdächer abdichten und Dachbalken schützen

An der Dachkonstruktion von Shankara gibt es zwei Abschnitte mit Flachdächern. An beiden gibt es Stellen, die nicht mehr vollständig dicht sind, wo Wasser eindringen kann. Shankara ist im wesentlichen aus Holz und Rigips konstruiert. Beide Materialien nehmen Schaden, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf – die beiden Flachdächer müssen geschlämmt und abgedichtet werden. Ein befreundeter Dachdecker, der auch schon andere Arbeiten am Dach von Shankara ausgeführt hat, würde diese Arbeit übernehmen.

   Auch die Dachbalken und Holzlatten des Dachüberstandes dürsten nach Wetterschutzfarbe bzw. Holzlasur. Wenn du Shankara vor Wasserschäden bewahren willst, dann wäre es schön, wenn Du einen Beitrag für diese wichtigen Arbeiten leisten könntest!

Kostenaufwand: 2000 Euro


  Patenschaft – Holzterrasse 

An der Rückseite des Hauses gibt es eine große Holzterrasse, an der eine Reihe von Brettern schon so morsch waren, dass sie abgebaut werden mussten, um Unfällen vorzubeugen. Noch vor dem Kauf von Shankara wurden diese Löcher in der Terrasse von der Voreigentümerin provisorisch ausgebessert – mit Brettern, die teilweise schmaler sind als die ursprünglichen. Eine Reparatur der darunter liegenden, zum Teil ebenfalls morschen tragenden Balken wurde dabei nicht ausgeführt. Kurz gesagt, wir bekamen eine Schönheitsreparatur, die eigentlich notwendigen Arbeiten wurden aber nicht ausgeführt.  

Also bedarf auch die Terrasse weiterer Zuwendung. Einige Teile können bei einer Sanierung wiederverwendet-, andere müssen erneuert werden. Vielleicht magst du dabei helfen – dann beteilige dich doch an der Patenschaft zur Restaurierung der Terrasse.

Kostenaufwand 8000 Euro

Patenschaft – “Murti“- eine Marmorskulptur

Shankara ist ein Kraftplatz. Bei ihrem ersten Besuch manifestierte sich vor Sarlas innerem Auge eine Lichtsäule im hinteren Teil des Gartens. Eine Stelle, wo die Kraft sehr spürbar ist. Ein Platz zum sitzen und meditieren soll dort entstehen in  dessen Mitte, am Ort der Lichtsäule, eine Marmorskulptur, eine Murti (wie man in Indien sagt) ihren Platz finden soll. Eine Murti ist gleichsam eine spirituelle Skulptur.  Diese innere Vision soll nun eine äußere Form bekommen. Nicht weit von Shankara, im Monchique-Gebirge, lebt ein deutscher Bildhauer, der wunderbare Objekte aus weißen Marmor baut und der sich bereit erklärt hat, diese Murti zu erschaffen. Vielleicht fühlst du dich angesprochen, das zu ermöglichen.

Kostenbeitrag: 8000 Euro

Zur Spendenseite